Auch mal was Schönes:
Hexen, Narren und entlaufene Katzen

Impressionen aus dem Deutsch-Fernunterricht der Klasse 5.3

Ein Bericht von Eva Rosenzweig

In den dunklen und kalten Januartagen konnten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5.3 ganz in die wunderbare Welt der Märchen eintauchen.

 

Auf vielfältige Weise beschäftigten sie sich während des Fernunterrichts mit den unterschiedlichsten Märchen und wurden dabei richtig kreativ.

Mit Füller, Buntstift, (Zeichen-)Papier, Schere und Kleber begaben sie sich gut gewappnet in den Märchenwald und konnten ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Auf oft gruseligen und meist doch heimeligen Pfaden erkundeten die Schüler und Schülerinnen die Märchenwelt. Dabei war der Weg zwar vorgegeben, doch konnten ganz eigene Erfahrungen gesammelt werden. Alle Forschungsergebnisse hielten die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5.3 in Portfolio-Ordnern fest, die ihre ganz individuelle Märchen-Erfahrung widerspiegeln.

 

Der absolute Höhepunkt der Märchenwerkstatt war aber die Anfertigung eines eigenen Dioramas. Dabei gaben sich alle Schüler und Schülerinnen große Mühe und wurden – jede/r auf ihre/seine eigene Weise grenzenlos kreativ.

Die “Märchen im Karton” können sich sehen lassen und entführen den Betrachter/ die Betrachterin in die fantastische Welt der Märchen.

Alle Beteiligten hatten großen Spaß und genossen die Abwechslung: “Meine Aufgaben für diese Woche waren sooo cool, lustig und super spaßig! [...]” - “Ich liebe dieses Märchen einfach[...]!” - “Endlich mal was Schönes [...]” - “Es war eine schöne Abwechslung im Fernunterricht.”

 

Auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5.1 legten sich richtig ins Zeug (siehe unten).

Nach Karneval ging es dann weiter auf unserer Erkundungstour. Die lustigen Geschichten um Till Eulenspiegel, den Baron Münchhausen und Nasreddin Hodscha sollten den Schülerinnen und Schülern den Februar versüßen.

 

Es wurde viel geschmunzelt und manches Mal sogar laut gelacht. Über die “Lügentreppe” ging es schließlich ins Fußballstadion, wo die Schülerinnen und Schüler ihre schelmischen und närrischen Figuren “Mauern bauen” oder “Bälle versenken” ließen.

Es war für alle eine amüsante Abwechslung im doch oft tristen Alltag des Fernunterrichts und wir hatten viel Spaß bei der Besprechung unserer kreativen Geschichten.

 

 

Im März schließlich wendeten wir uns wieder weniger fantastischen Welten zu und beschrieben erst Gregs Meerschweinchen Manni von Kopf bis Fuß, um uns dann der Frage zu widmen, was man tun kann, wenn das eigene Haustier entlaufen ist. Dazu übten die Schüler und Schülerinnen das Schreiben einer Suchanzeige am Beispiel einer Katze.

Für den Notfall waren nun also alle über die Osterferien mit dem notwendigen Handwerkszeug ausgerüstet.

 

Jetzt sind alle schon ganz gespannt, welche Tiere uns nach den Osterferien noch über den Weg oder besser gesagt ins (Online-)Klassenzimmer laufen werden. Lassen wir uns überraschen!

 

 

 

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